Berlin Kopenhagen

Ein Reisetagebuch von Stefan Winiger mit Blacky

Der Flug

Filed under: Allgemein — berlinkopenhagen at 4:40 pm on Freitag, Oktober 3, 2014  Tagged

imageFrüh morgens in Zürich. So früh will ja keiner in ein Flugzeug steigen, dachte ich mir und hab es dann beim Betrachten der gestressten Urlauber, Spassflieger und Frühaufsteher in der Schalterhalle einfach mal stehen gelassen. Hab ja Zeit und geht ja alles flott hier. Nicht einkalkuliert in meiner Denkweise war das Voreinchecken an Automaten und dass vor mir ja wie immer der Depp steht. Grünwalder und mein Max aus München wissen und kennen das Deppenmagnet schon zu gut. Ich jetzt im übrigen auch. www.youtube.com/watch?v=R0jWk0Uq-1E
Nach dem Automat folgt nun das eigentliche Einchecken bei der von mir selbst ausgesuchten Dame am Schalter 133. Hätte ich doch wenigstens beim Beginn meiner Reise auf das Innere in mir gehört und den nächsten Schalter benutzt. Die Dame in blond hat mir weder ein Lächeln noch einen guten Morgen geschenkt, als wäre ihr Arbeitseinsatz Plan in meiner Verantwortung. „Sie haben zwei Gepäckstück, erlaubt ist aber nur eines!“ Stimmt ich hatte zwei Satteltaschen. Eine Rechte und eine Linke. „Sie müssen eine bezahlen! Macht dann 95.- Franken!“ Da hätte ich mir ja beinahe ein zweites Ticket für diese Tasche leisten können. Mein fragender Blick half der Situation nicht viel. Schigg Schnagg Zack und ich habe mit den Seitenschnallen die beiden Taschen verbunden, mit einer Hand kurz angehoben und lächelnd, der noch immer nicht lächelnden „Unterbumsten“ gesagt: „so nun ist es ein Gepäckstück.“ Ohne Worte betätigte sie das Band und die Taschen verschwanden. Ohne die zwei, bzw. ohne sie, ist ja jetzt eine Tasche, verzog ich mich ans Gate A58
Früher gab es überall noch Menschen, welche Tickets beim Eingang zum Sicherheitscheck, beim Einlass ins Flugzeug oder beim Zoll kontrollierten. Gibt’s nicht mehr. Überall Automaten. Naja die sind wenigstens freundlicher.

Kurzer Flug mit 30 Minuten Verspätung aber ohne grosse Worte ausser: Kaffee? Schokolade? Dutyfree?
In Berlin kommen dann meine in sich gefesselten Satteltaschen gut an und stiegen mit mir in ein Taxi mit türkischem Fahrer. Kennt jemand ein Berliner Taxi ohne türkischen Fahrer? Zusammen mit Funk und Telefon brachte mich der Fahrer an den Rand meines Hotels, wo mich die Tausenden Marathon Läufer bereits mit noch lächelndem Gesicht erwarteten oder besser gesagt warten lassen bis ich dann die Strasse überqueren durfte und im Hotel einchecken konnte….übrigens bei einer Dame mit Lächeln Gesicht die wahrscheinlich ausschlafen durfte.



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